Impulse für den Mittelstand

Konzert

Feierliche Ur-Aufführung anlässlich des Symposiums „Impulse für den Mittelstand 2021“

im Runden Saal des Kurhauses Baden-Baden 

Das Konzert ist offen für alle interessierten Menschen.

Beginn: 02.07.2021, um 17:45 Uhr

"Poesie des Abstrakten"

Komposition von Ursula Euteneuer-Rohrer

nach Text- und Bildcollagen von Christel Olivier

Programm:

7 Stücke für Sprecher(in) und Klavier mit Text- und Bildcollagen aus „IconGraph“ von Christel Olivier. Sprecherin: Christel Olivier

1. Mehr Selbstbestimmung bitte.

2. Schatzi

3. Auf zu neuen Horizonten

4. Chaostage in der Weltpolitik

5. Links Natur,rechts Natur

6. Poesie des Abstrakten

7.Landidyll

Dieser Zyklus wurde von Text-und Bildcollagen aus dem Werk „IconGraph“ von Christel Olivier inspiriert. Durch die Musik entsteht dabei eine 3. Ebene, wobei sich die Komposition hauptsächlich am textlichen Geschehen orientiert, was wiederum ein erscheinen unterschiedlicher Musikstile innerhalb des Zyklus hervorbringt.

 

  1. Das 1. Stück „Selbstbestimmung“ bedient sich harmonisch und rhythmisch gesehen sehr schroffer, dur-moll-tonartlich nicht gebundener Mittel…Bitte, Verweigerung., dann die surreale Lösung am Ende mit einem entsprechenden Akkord kommentiert.

  2. Schatzi“ erfreut sich einer geradezu naiven Minimalstruktur (in C-Dur!), die vor der sogenannten „Erkenntnis „in verfremdeter Form nochmals erscheint. Dann, die inbrünstige Bestätigung der Dummheit: Dominante-Tonika.

  3. „Auf zu neuen Horizonten“ oder zu Mozart zurückkehren, man weiß es nicht! Hier sind Zitate aus einer Mozartsonate mit Mitteln der Neuen Musik verknüpft. Das Ende bleibt ungewiss, der Dominantseptakkord löst sich nicht auf.

  4. Die „Chaostage der Weltpolitik“ versinken in einem chromatischen Klanggewebe, das in der Unverbindlichkeit seiner Tonfolgen Ungewissheit ausdrückt und kurz vor der „Dauerbaustelle“ nochmals in tieferer Lage erscheint. Dazwischen wird der Text durch abwärts gerichtete Strukturen, die aus einem Akkord abgeleitet sind, illustriert.

  5. „Links Natur, rechts Natur“, die unterschwellig unheimliche Umgebung wird mit extrem weit auseinanderliegenden Linien im Klavier begleitet. Die „gemalte „Landschaft gipfelt in einem satten Fis-Dur-Akkord, dessen Strahlkraft durch die Erkenntnis am Schluss zunichte gemacht wird.

  6. Die „Poesie des Abstrakten“ arbeitet mit Strukturen, wie sie aus der Zeit der „2. Wiener Schule“ bekannt sind. Die punktuellen Abschnitte kommen hierbei einer Abstraktion gleich. Lediglich das Philosophieren „rotiert“ in einer sich mehrmals wiederholenden, kreisenden Figur.

  7. . Bei „Landidyll“ steht das textliche Geschehen deutlich im Vordergrund. Der Goldfisch plustert sich mittels ausladender Arpeggien im Klavier ins Unermessliche auf…

Ausführende:

christel_olivier_vernissage
(Foto: Heinz Olivier)
Euteneuer-Rohrer
(Foto: Myriam Rohrer)